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Eishockey auch in der Lausitz

Philip Sange und Lucas Wehlam spielen in erfolgreichen Mannschaften

Eishockey wird nicht nur in Berlin, München und Düsseldorf gespielt. Auch in der Lausitz ist Eishockey ein beliebter Sport. Nicht nur auf zugefrorenen Teichen wird dabei gespielt. In Eishallen und Eisstadien kämpfen verschiedene Mannschaften um Punkte und Platzierungen in Bundes- und Regionalligen. Zwei Kollegen aus unserer Papierfabrik sind in ihren jeweiligen 1. Männermannschaften aktiv. Beide sind erst seit wenigen Monaten bei Hamburger Rieger im Dienst. Wir stellen beide heute mit ihrem sportlichen Hobby vor.

Lucas Wehlam ist seit September 2018 Auszubildender im kaufmännischen Bereich. Seit seinem 6. Lebensjahr ist er aktiv beim ESV Tornado Niesky. Sein Onkel nahm ihn damals mit zu den Spielen in der Kleinstadt im Landkreis Görlitz. Heute ist er als rechter Außenverteidiger Stammspieler in seinem Team. Sein größter sportlicher Erfolg ist der Meistertitel in der DEL-Nord-Liga mit den Lausitzer Jungfüchsen. Das bedeutete den Aufstieg in die 1. Liga der Nachwuchsmannschaften. Mit seiner heutigen Mannschaft, den Tornados, strebt er einen Platz unter den ersten Drei in der Liga an. Das ist umso bemerkenswerter, da noch vor drei Jahren der Mannschaft aus finanziellen Gründen der Abstieg drohte. Besonders brisant sind immer wieder die Lokalderbys mit den Bad Muskau Bombers. Hier gelangen Lucas in diesem Jahr zwei Tore im Spiel, welches die Nieskyer gewannen. Als größte sportliche Sorge bezeichnet er die rückläufige Tendenz der Mitgliederzahlen. Das ist besonders erstaunlich, da Niesky mit seinem neuen voll überdachten Eisstadion beste Voraussetzungen für Eishockey und Eislaufen bietet.

Seit Oktober 2018 begegnen wir im Spremberger Rechnungswesen Philip Sange als Debitoren-Buchhalter. Seine sportliche Heimat sind die Bad Muskau Bombers, eine Abteilung des Rot-Weiß Bad Muskau, bei dem auch Fußball und Handball gespielt wird. In einem Sichtungscamp wurde Philips Talent im Alter von neun Jahren entdeckt. Nach vielen Jahren der Unterbrechung ist er seit drei Jahren wieder aktiv dabei. Als Stammspieler besetzt er die linke Angriffsseite und ist dort natürlich auch erfolgreich. Als Ziel der Mannschaft gibt er einen verbesserten Tabellenplatz gegenüber dem Vorjahr an. Lobend äußert er sich über den vorbildlichen mannschaftlichen Zusammenhalt . So können auch Niederlagen verkraftet und neue Erfolge angestrebt werden.

Die sportliche Sorge ist bei Philip analog zu Lucas: der fehlende Nachwuchs ist die größte Herausforderung. Es gab schon ein Spiel, bei welchem das Team mit nur neun Spielern antreten musste, normalerweise gehören 16 Spieler zur Mannschaft. Dabei sei „Eishockey ein schöner, schneller Sport, der nicht nur Ausdauer, sondern auch Spielverständnis und Teamfähigkeit erfordert,“ so Philip. Mit der Eisarena in Weißwasser spielen die Bad Muskauer in einem der schönsten Eisstadien in Ostdeutschland. Eine weitere Sorge für beide ist die drohende Zusammenlegung der Ost- mit der Nordstaffel der Dritten Ligen. Die hohen Reisekosten wären kaum zu erwirtschaften und der Freitag-Sonntag-Spielrhythmus für Berufstätige unmöglich.

Wir als Redaktion wünschen unseren beiden neuen Kollegen jedenfalls viel Erfolg in ihrer beruflichen Tätigkeit und in ihren Eishockeyteams.

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