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London-Reise

09.09. – 29.09.2018

Die Berufsschule bat uns an, eine 3-wöchige Reise nach London mit zu machen um sowohl an einem Projekt als auch an unseren Englischsprachkenntnissen zu arbeiten. Neben uns haben sich 19 weitere kaufmännische Schüler dafür angemeldet.

Nachdem alle um 11 Uhr am vereinbarten Treffpunkt EuroWings-Schalter angekommen waren, machten wir uns auf den Weg zum Gate, wo uns eine Verspätung von ca. einer Stunde erwartete.

Dann hieß es „boarding completed“ und wenige Minuten später „technical defect“. Also nochmal eine halbe Stunde warten. Als sich der Defekt dann als ein Irrtum herausstellte, hoben wir endlich ab. Zwei Stunden später und mit einigen Turbulenzen sind wir in England angekommen. Nachdem wir dann auch die Metrotickets bekommen haben, konnten wir mit der U-Bahn und ordentlich Gepäck Richtung Gastfamilie fahren. Dazu kam, dass die Central Line, eine unserer wichtigsten U-Bahn-Verbindungen, an diesem Tag gewartet wurde. So mussten wir nach langem Hin und Her auf Ersatzbusse umsteigen. Mental völlig fertig sind wir gegen 20 Uhr bei den Gastfamilien angekommen und direkt tot ins Bett gefallen.

An unserem ersten Schultag trafen wir uns mitten in London um 9 an der Liverpool Street Station, damit wir pünktlich zum Unterrichtsbeginn das European College of Business and Management erreichen. Stundenplan, Exkursionen, Unterrichtsthemen und Prüfungsanforderungen wurden besprochen und wir stellten uns selbst und unser Unternehmen mit einer „Mini-Präsentation“ vor.
Den ersten Tag haben wir gekonnt in unserem zukünftigen Stammlokal „Railway Bell“ mit einem kühlen, überteuerten Bier ausklingen lassen.

Zufällig haben wir im gleichen Ort unserer Gastfamilie eine Bar gefunden, wo immer Donnerstags Karaoke stattfand und „Pizza 2 für 1“ angeboten wurde.

Allgemein waren unsere Schultage immer relativ entspannt:

Die Lehrer waren locker drauf, haben außerdem gut verständlich gesprochen und machten Exkursionen mit uns durch London. Wir haben die wichtigsten Gebäude gesehen, die auch zur Skyline beitragen: u.a. der „Gherkin Tower“, „The Shard“ und die „Bank of England“.
Außerdem haben Sie die Themen immer so interessant wie möglich vermittelt und uns effektiv unterstützt in Bezug auf die Prüfungen, die am Ende der 3 Wochen anstanden.

Unsere Lehrer aus Deutschland versuchten ebenfalls viel mit uns zu unternehmen. So waren wir bsp. in Brighton, eine schöne Stadt an der südlichen Küste von England. Dort legten sich die einen an den Strand und genossen das schöne Wetter, andere gingen auf den Brighton Palace Pier und wiederum andere machten sich auf Nahrungssuche nach „Fish´n´Chips“.

Wir hatten ausreichend Pausen dazwischen um uns ein Sandwich und einen Kaffee zu holen. Auch nach der Schule konnten wir Computerraum und Bibliothek zur Arbeit an unseren Präsentationen nutzen. Das Thema der Präsentation hat sich jeder einzelne Teilnehmer schon Monate vor der Reise selbst ausgesucht, um es dann am Ende der 3 Wochen zu präsentieren.
Da wir häufig zeitig Schluss hatten, haben wir die erste Woche genutzt um uns London auf eigene Faust anzusehen. Das bedeutete Sightseeing am Tag und „Teambuilding“ im Pub am Abend.

Neben Unterricht und Projektarbeit wurden außerdem 4 Gruppen zusammengestellt, deren Themen sich untereinander geähnelt haben.

So besuchten wir mit der ersten Projektgruppe „verschiedene Menschen und Kulturen“ die Royals im Kensington Garden. Man denkt nicht, dass man in so einer Metropole wie London auch so grüne Ecken findet. Danach ging es weiter durch den Hyde Park in Richtung Covent Garden und dem dazugehörigen Markt. Anschließend sind wir nach Chinatown gefahren, wo wir natürlich einen traditionellen chinesischen Supermarkt besucht haben, in dem man jedoch nicht wirklich erkennen konnte, was man kauft.

Die nächste Projektegruppe „Infrastruktur und Umwelt“ führte die Gruppe ins Transport Museum, zur Cable Car Seilbahn und zum Bahnhof Kings Cross.

Unser persönliches Highlight, und Bestandteil der dritten Projektgruppe war der Besuch der Warner Bros. Studios: The Making of Harry Potter. Wir konnten uns ein Bild davon machen, wie die eigentlichen Filme entstanden sind.

Die nächsten Tage und das Wochenende liefen noch entspannt ab bevor der Prüfungsstress los ging.

Wir beendeten unsere Vorträge und schrieben noch unsere Executive Summary damit wir top vorbereitet in unsere mündliche Prüfung starten konnten.
Wir beide waren gleich in der ersten Gruppe dran und konnten mit unseren Vorträgen die Lehrer überzeugen.

Als dann am nächsten Tag auch der letzte um Punkt 09:30 Uhr im Klassenraum stand konnte es los gehen mit der schriftlichen Prüfung. Nach der Prüfung und unserer Verabschiedung vom College, ging die Reise mit der letzen Projektgruppe in den Queen Elizabeth Olympiapark.

Dort konnten wir viele Eindrücke sammeln und wir konnten den ArcelorMittal Orbit nach oben steigen. Das Highlight war die Rutsche in dem Turm, die nach eigenen Angaben die längste Tunnelrutsche der Welt ist. Fast alle Schüler aus unserer Gruppe trauten sich die 115 Meter lange Rutsche nach unten, bevor wir danach noch einmal nach oben fuhren um uns die Stadt und den Olympiapark von oben anzusehen.

Danach ließen wir alle zusammen die 3 Wochen ausklingen und trafen uns alle noch ein letztes Mal in dem Pub in dem wir unseren Aufenthalt in London begannen.

Am Samstag fuhr unser Bus pünktlich um 5 Uhr los. Die Abreise lief um einiges entspannter ab als die Anreise. Wir erreichten den Flughafen pünktlich, der Flug ging pünktlich und wir erreichten Berlin Tegel pünktlich. Danach ging es zurück nach Hause.

Im Großen und Ganzen brachte uns die Reise nach England persönlich als auch beruflich ein ganzes Stück weiter. Wir konnten unsere sprachlichen Fähigkeiten verbessern und haben einen kleinen Einblick in die Kultur Londons werfen können.

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